Über mich
Als ich neun Jahre alt war, wurde meine Mutter zum zweiten Mal schwanger. Selbstverständlich wollte ich da wissen, wo die Babies herkommen. Meine Mutter schickte mich - leicht verlegen - in die Quartierbibliothek, wo ich mir ein Aufklärungsbuch auslieh. Und dann noch eins. Und noch eins.
Sexualität und Intimität haben mich seither als Themen nicht mehr losgelassen. Ich experimentiere, forsche - und scheitere auch immer mal wieder lustvoll. Ich identifiziere mich als pansexuell, kinky, non-binär mit Pronomen sier und flirte in meinen Beziehungen mit dem Modell der Beziehungsanarchie.
Mit den Jahren habe ich gelernt, mich auf einen inneren Kompass zu verlassen, der mich durch alle Stürme zuverlässig führt: meinen Körper und seine Wahrnehmung. Auf meinen Körper zu hören, ist für mich nicht nur in der Intimität wichtig, sondern auch als passionierte Eisschwimmerin, Wellenreiterin und beim Bouldern. All das fordert pure Hingabe und radikale Präsenz. Und all das bringt mich wieder und wieder an meine emotionalen und körperlichen Grenzen. Und dann weit darüber hinaus.

Was mir wichtig ist
Ich setze mich für eine Welt ein, in der Sexualität, Intimität und Nähe für alle erreichbar sind. Ich wünsche mir, dass alle Menschen selbstbestimmt ihr Begehren leben können, ohne anderen zu schaden.
Sexualität und Intimität sind für mich ein Weg zur Selbsterfahrung und ein Mittel des individuellen Ausdrucks. Dieser Ausdruck darf von traditionellen bzw. heteronormativen Vorstellungen von Sexualität und Beziehung abweichen.
Ich bin überzeugt, dass Menschen, die mit ihren emotionalen und sexuellen Bedürfnissen im Einklang leben und die Verantwortung dafür übernehmen, die Welt zu einem friedlicheren, gerechteren und schöneren Ort machen. Und das auch jenseits der Bettkante.
Sexualität und Intimität sind politisch – weil unsere Körper die Geschichte gesellschaftlicher Machtverhältnisse in sich tragen, ob wir wollen oder nicht. Meine Arbeit verstehe ich als das Unterfangen, Räume zu schaffen, in denen wir das gemeinsam erforschen können.
Ein Raum wird nicht dadurch sicher, dass wir so tun, als gäbe es keine Fehler, sondern dadurch, dass wir die Integrität und die Werkzeuge haben, Brüche gemeinsam zu halten und zu klären. Ich biete keine künstliche Komfortzone, sondern einen belastbaren Raum und ein unbedingtes Einstehen für den Prozess und die gemeinsame Verantwortung.
Meine Lust am Erforschen unkartierter Ozeane gebe ich als Sexologische:r Körperarbeiter:in ISSB und als diplomierte:r Tantramasseur:in IISB weiter. Ich bin Mitglied des Berufsverbands für somatisch sexologisch bildende Berufe VssB sowie ein gelistetes und zertifiziertes Mitglied des Fördervereins Tantramassage Schweiz und arbeite nach dessen Grundsätzen. Ausserdem bin ich zertifizierte:r Ritual Play Practitioner. Aktuell absolviere ich die Weiterbildung in integrativer psychosozialer Beratung HFP am IBP Institut Winterthur.
Ich spreche Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Portugiesisch. Sexological Bodywork biete ich auf Deutsch und Englisch an.
Seit vielen Jahren bin ich ausserdem als Landschaftsarchitektin tätig. Ich habe in verschiedenen Ländern in der freien Wirtschaft, in Forschung und Lehre sowie in der öffentlichen Verwaltung gearbeitet, mehrere Jahre auch in leitender Position.
Der öffentliche urbane Raum ist für mich ein wichtiger langsamer, analoger Gegenpol zu einer immer schnelleren, immer digitaleren Welt. Und das verbindet ihn für mich mit der Körper- und Prozessarbeit.
Ausbildung und Mitgliedschaften

Ich gebe Sessions in Zürich. Die Praxis ist mit dem öffentlichen Verkehr und dem Velo sehr gut zu erreichen. Die genaue Adresse erhältst Du bei der Buchung.
Bei Interesse oder Fragen kannst Du mich gerne schriftlich oder telefonisch kontaktieren und meinen Newsletter abonnieren. Du findest mich auch auf Instagram.
